Philosophie Lexikon der Argumente

 
Allgemeinheit: bezieht sich auf Eigenschaften, die von mehreren Gegenständen geteilt werden.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 10
Unterscheidung sing/allg Term: von Reizbedeutung unabh. - Name oder allgemeiner Term für Raum-Zeitsegmente: gleiche Reizbedeutung ("Kaninchenheit").
I 238
Plural: abstrakter singulärer Term: "Löwen sterben aus" -Disposition: "frisst Mäuse" (31)
I 412
QuineVsEigenschaften: Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" Existenz abzuleiten -"rund" und "Hund" sind Termini für physikalische Gegenstände - aber nicht zusätzlich Eigenschaften! "Rund" und "Hund" allgemeine Termini für Gegenstände, nicht singuläre Termini für Eigenschaften oder Klassen!
Dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: allg Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension
I 415
Eigenschaften: nicht jeder allgemine Term redet zwangsläufig von Eigenschaften oder Klassen - Eigenschaften und Klassen sind akzeptabel als Werte von Variablen.
IX 194~
Allgemeinheit/Quine: ist zweideutig: a) verschiedene Indizes anwendbar - b) ungeteilte Quantifikation über eine erschöpfende Allklasse.
- - -
Tugendhat I 380
Generelle Aussagen/Allgemeinheit/Quine: These: die Grundaussagen sind generelle Aussagen, und es gibt gar keine singulären Aussagen.
StrawsonVsQuine: es sind gerade die generellen Aussagen selbst, die bei der Angabe ihrer Wahrheitsbedingungen auf singuläre Aussagen verweisen - man kann die Verwendungsweise eines generellen Satzes gar nicht ohne die Voraussetzung der Verwendungsweise singulärer Sätze erklären.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Quine

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017