Philosophie Lexikon der Argumente

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Alltagssprache: normale, in einer Gemeinschaft gesprochene Sprache. Nur begrenzt formalisierbar. Gegenbegriff ist Ideale Sprache, formale Sprache. - Wahrheitstheorien sind nur begrenzt auf die Alltagssprache anwendbar. Siehe auch Wahrheitsdefinition, Tarski, Bedeutungstheorie, Ideolekt.
 
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EMD II 189ff
Alltagssprache/Strawson Problem: die Relationen zwischen handlungszuschreibenden Sätzen sind nicht im Prädikatenkalkül zu verstehen wie die Relationen, in denen die Sätze des Davidsonschen Schemas stehen - II 194
Lösung/Strawson: adverbialer Zugang: direkt - Alltagssätze (AS) können wir in einer Hinsicht nicht verstehen, ohne sie als äquivalent zu Davidsonschen Sätze (DS) zu erkennen.
II 196
Einziger Unterschied: in den Davidsonschen Sätzen sind die Konstellationen bloß klarer, sie sind aber auch in den Alltagssätzen vorhanden - damit können wir dann ein Regelsystem auch für die Alltagssprache einführen - (ohne Beherrschung voraussetzen zu müssen).
II 197
Adverbialer Zugang zeigt, dass Alltagssätze eine andere, aber äquivalente Struktur haben - Lösung: Theorie des Benennens mit angehängter Prädikation zeigt, wie die Strukturen sich kreuzen.
II 198
Handlungen und Ereignisse leiden generell an der Identitätsabhängigkeit von Substanzen.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Strawson
> Gegenargumente zu Alltagssprache



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017