Philosophie Lexikon der Argumente

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Allwissenheit: die Fähigkeit, alle Aussagen zu kennen. Ein Problem ist, dass schon das Verstehen einer logisch wahren Aussage die Forderung mit sich bringt, dass alle Konsequenzen daraus gewusst werden. Bsp Die Kenntnis der Rechenregeln würde logisch verlangen, dass alle Resultate gewusst werden.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Schw I 178
Allwissenheit/Lewis/Schwarz: Problem: man muss eigentlich alle logischen und mathematischen Wahrheiten wissen. - Lösung: echte Unkenntnis kontingenter Wahrheiten statt scheinbare Unkenntnis notwendiger Wahrheiten.
Rechnen/mathematische Lösungen: man lernt nichts neues. - Vorher gibt es nur kognitive Beschränkung. - Das Gehirn kann nicht immer alle Informationen abrufen. -
Schw I 180
Logische Allwissenheit/Schwarz: häufigster Einwand VsMögliche Welten als Analyse von mentalem Gehalt. - Lösung: eher kognitive Beschränkung: meist fehlt kontingente Information.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Lewis
> Gegenargumente zu Allwissenheit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.07.2017