Philosophie Lexikon der Argumente

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Assoziation: durch Wiederholung gelernte (auch unbewusst gelernte) Verknüpfung von Sinneseindrücken, Vorstellungen, Gedanken oder Überzeugungen. Assoziation ist unterschieden von Kausalität. (Siehe Kausalität).
 
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I 13
Assoziation/Hume: ist ein Naturgesetz. - Ideen: die Wirkung der Ideenassoziation hat drei Formen:
1. Allgemeinvorstellung (Ähnlichkeit)
2. Ordnung/Regularität (durch Vorstellung von "Substanz" oder "Modus")
3. Relation: eine Vorstellung zieht eine andere nach sich - dadurch erwerben Ideen keine neue Qualität.
I 126f
Assoziation/Prinzip/Hume: Problem: 1. Assoziation erklärt nur die Form des Denkens, nicht den Inhalt - 2. Assoziation erklärt nicht die individuellen Inhalte des Individuums - Lösung: die Erklärung liegt in den Umständen der Perzeption - auch Substanzen, allgemeine Vorstellungen und Modi bedürfen der Umstände
I 137f
Assoziationen/KantVsHume/Deleuze: das "Gesetz der Reproduktion" (häufig einander folgende Vorstellungen setzen eine Verknüpfung) setzt voraus, dass die Erscheinungen wirklich einer solchen Regel folgen - (Kant pro). - Dafür muss es einen Grund a priori geben - > Synthese der Einbildungskraft - (nicht der Sinne!)
KantVsHume: sein Dualismus (Relationen seien den Dingen äußerlich) zwingt ihn, das als Übereinstimmung des Subjekts mit der Natur zu begreifen. - Diese kann aber nicht a priori sein, sonst würde sie nie bemerkt.
I 154
Assoziation/Hume: kann nicht auswählen - wenn der Geist nur durch Prinzipien festgelegt wäre, gäbe es keine Moral.

> Gegenargumente gegen Hume
> Gegenargumente zu Assoziation



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017