Philosophie Lexikon der Argumente

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Atomismus (Philosophie, Logik): die Annahme, dass Tatsachen durch einzelne Sätze dargestellt werden können. Damit wird die Frage nach der Unabhängigkeit von Tatsachen gestellt. Siehe auch Atomsätze, Humesche Welt, Humesche Supervenienz, Humesches Mosaik, Kausalität, Satzgefüge.
 
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I 44
VsAtomismus/atomlose Mereologie/Simons: hier brauchen wir statt dessen eine Basis: d.h. die Objekte, die unter das Basis-Prädikat fallen. - Bsp in dem atomlosen System, das aus allen regulären Teilmengen der reellen Zahlen besteht, bilden die offenen Intervalle mit rationalen Endpunkten eine Basis. - Es sind mehrere Basen möglich. - Bsp die offenen regulären Mengen in der Euklidischen Ebene können als Basis offene Kreisscheiben mit rationalen Zentren und rationale Radien haben - oder Bsp offene Quadrate usw. - praktische jedes Prädikat ist möglich - liefert einfacheres Identitätskriterium. - Das geht sogar im Atomismus. - Basis: Bsp Zellen sind Basis für Organismen, Bsp funktionale Teile bilden die Basis für eine Maschine.
I 341
Monismus/Simons: es ist kein Zufall, dass er die Verbundenheit und Abhängigkeit mehr betont. - Das führt zum -"Absoluten", der Einen Wahren Substanz. (> Hegel). - Atomismus: betont Unverbundenheit und Unabhängigkeit. - Das führt zu einer bloßen Summe ("Gesamtheit") von kleinen unabhängigen Objekten (> Leibniz, Wittgenstein).

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

> Gegenargumente gegen Simons
> Gegenargumente zu Atomismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017