Philosophie Lexikon der Argumente

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Terminologien: Hier werden Besonderheiten des Sprachgebrauchs der einzelnen Autoren erklärt.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Corr I 326
Terminologie/Gray: Jeffrey Gray konzentrierte sich mehr auf die Neurobiologie als auf die Persönlichkeit, mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung eines
Def 'konzeptuellen Nervensystems', das Funktionssysteme beschreibt, die auf Gehirnsysteme abgebildet werden können. Die Hauptkomponenten dieses konzeptionellen Nervensystems sind das
Def BAS: Verhaltensannäherungs-System, das auf Hinweise zur Belohnung reagiert, und das
Def FFFS: Kampf-Flucht-Erstarren-System (FFFS; Fight-Flight-Freeze System) und das
Def BIS: Verhaltenshemmungs-System (BIS), das auf zwei verschiedene Klassen von bedrohlichen Reizen reagiert (Gray und McNaughton 2000(1); Pickering und Gray 1999)(2).
Sofort drohende, strafende oder frustrierende Reize aktivieren die FFFS, was zu aktiver Vermeidung (Panik und Flucht) oder versuchter Beseitigung (Wut und Angriff) führt.
RST: >Reinforcement Sensitivity Theorie.


1. Gray, J. A. and McNaughton, N. 2000. The neuropsychology of anxiety: an enquiry into the functions of the septo-hippocampal system, 2nd edn. New York: Oxford University Press
2. Pickering, A. D. and Gray, J. A. 1999. The neuroscience of personality, in L. A. Pervin and O. P. John (eds.), Handbook of personality: theory and research, 2nd edn, pp. 277–99. New York: Guilford Press


Colin G. DeYoung and Jeremy R. Gray, „ Personality neuroscience: explaining individual differences in affect, behaviour and cognition“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

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Corr I 359
Terminologie/Gray: Vgl. Gray (1982)(1):
BIS: (1) Das Verhaltenshemmungs-System (BIS) wurde so postuliert, dass es empfindlich auf konditionierte aversive Reize, Auslassung/Beendigung der erwarteten Belohnung und konditionierte Frustration (d.h. Konditionierung auf Reize, die erwartete Belohnung signalisierten, Nicht-Belohnung) sowie auf eine Reihe anderer Inputs reagiert, darunter extreme Neuheit, hochintensive Reize und angeborene Angstreize (z.B. Schlangen, Blut). Das BIS war mit dem Persönlichkeitsfaktor von Angst (Anx) verbunden. Die neuronale Instanziierung des BIS wurde als im Septo-Hippocampus-System des Gehirns postuliert.
FFS: Das Kampf-Flucht-System (FFS) wurde so postuliert, dass es empfindlich auf unkonditionierte aversive Reize (d.h. natürliche schmerzhafte Reize) reagiert und die Emotionen von Wut und Panik vermittelt. Dieses System war mit dem Zustand des negativen Einflusses (NA) (verbunden mit Schmerzen) und spekulativ von Gray mit Eysencks Persönlichkeitsfaktor der Psychotik (P) (Eysenck und Eysenck 1976) verbunden. Die neuronale Instanziierung des FFS wurde so postuliert, dass sie im periaqueduktalen Grau und (verschiedene Kerne des Hypothalamus) liegt.
BAS: Das Verhaltensannäherungs-System (BAS) wurde so postuliert, dass es empfindlich auf konditionierte begehrliche Reize reagiert und eine positive Rückkopplungsschleife bildet, die durch die Darstellung von Reizen im Zusammenhang mit der Belohnung und der Beendigung/Auslassung von Strafsignalen aktiviert wird. Dieses System war mit dem Zustand positiver Wirkung (PA) und der Persönlichkeitsdimension der Impulsivität (Imp) verbunden. Die neuronale Instanziierung des BAS wurde als im mesolimbischen Dopamin-Kreislauf postuliert. Vgl. >Terminologie/Corr: "Post-2000 RST".


1. Gray, J. A. 1982. The neuropsychology of anxiety: an enquiry into the functions of the septo-hippocampal system. Oxford University Press
2. Eysenck, H. J. and Eysenck, S. G. B. 1976. Psychoticism as a dimension of personality. London: Hodder and Stoughton


Philip J. Corr, „ The Reinforcement Sensitivity Theory of Personality“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Gray, Jeffrey A.

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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