Philosophie Lexikon der Argumente

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Attributiv/referentiell: Unterschied in der Bezugnahme. Attributiv gekennzeichnet wird "wer immer es ist" (möglicherweise nicht identifiziert). - Referentiell gekennzeichnet wird der identifizierte Gegenstand. Siehe auch Donnellan.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Wolf II 209
KripkeVsDonnellan: seine Theorie ist richtig, widerlegt aber nicht Russells (bessere, weil einheitlichere) Theorie. - Unterscheidung referentiell/attributiv hat nichts mit der Unterscheidung de re/de dicto zu tun. (Donnellan dito).
Wolf II 236f
ref/att/KripkeVsDonnellan: Unterscheidung Sprecher-Referenz/semantische Referenz wird sowieso gebraucht, sie ist hinreichend, statt Unterscheidung referentiell/attributiv. - Bsp Der wirkliche Ehemann ist irrelevant! - Ich muss nicht zwei Leute verwechselt haben. - Ich glaube nur, dass eine Person eine Eigenschaft hat, die ihr in Wirklichkeit fehlt.
Wolf II 222
Bsp "Ihr Ehemann ist nett zu ihr"/Linsky/Kripke: Problem der Aussage: ist sie wahr? Der Gebrauch kann hier nicht analysiert werden, nur die Bedeutungen des Satzes. - Bei referentieller Verwendung ist aber unklar, was mit "Aussage" gemeint ist.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993

> Gegenargumente gegen Kripke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017