Philosophie Lexikon der Argumente

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Behauptung: eine Feststellung, die über das bloße Hinschreiben eines Satzes oder einer Zeichenfolge hinausgeht. Die Behauptung legt ein Subjekt auf gewisse andere Behauptungen fest. Siehe auch Kontoführung, Inferenz, Sprechakt, Äußerung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 472
Tatsache/Behauptung/Brandom: wenn Behauptung als Akt verstanden ist, dann stärkerer Sinn, in dem wahre Behauptung einer Tatsache entsprechen - in demselben Sinn drücken falsche B ihre behauptbaren Gehalt aus
I 477
Repräsentation/Behauptung/Brandom: Behaupten heißt über Gegenstände zu reden und zu sagen, wie sie sind - daher durchaus repräsentationale Dimension.
I 751
Behauptung//Sagen/Behaupten/Brandom: von "sagt" kann man schließen auf "behauptet" - aber nicht umgekehrt. - ((s) "Sagt": muss wörtlich sein, aber nicht festlegend - "behauptet": muss nicht wörtlich wiedergegeben sein, ist aber gleichzeitig festlegend.)


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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> Gegenargumente gegen Brandom

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.11.2017