Philosophie Lexikon der Argumente

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Behauptung: eine Feststellung, die über das bloße Hinschreiben eines Satzes oder einer Zeichenfolge hinausgeht. Die Behauptung legt ein Subjekt auf gewisse andere Behauptungen fest. Siehe auch Kontoführung, Inferenz, Sprechakt, Äußerung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 244
Behauptung/Asymmetrie/Tugendhat: die Bejahung oder Verneinung beziehen sich beide Male auf etwas auf Seiten des Sprechers, nicht auf Seiten des Hörers - insofern entspricht die Situation nicht dem Reiz-Redaktion-Schema.
I 273
Spiel/Gewinn/Tugendhat: wichtig, weil es um die Motivation geht, die eine oder andere Seite im Spiel zu übernehmen - Vermischung von Behauptung und Verantwortung.
I 279
Behauptung/Gegenstand/Wahrheit//Tugendhat: das Charakteristische der assertorischen Rede ist, dass sie auf Wahrheit bezogen ist und deswegen ist sie gegenstandsbezogen - diese Gegenstände können wir als "Sachverhalte" bzw. "Gedanken" oder "Propositionen" bezeichnen - anders als Frege: nicht Wahrheit als Gegenstand.
I 281ff
Behauptung gehört notwendig zur Bedeutung, weil die Wahrheitsbedingungen zur Bedeutung gehören > Behauptungsstrich, Urteilsstrich, Frege.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017