Philosophie Lexikon der Argumente

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Behaviorismus: geht von beobachtbarem und beobachteten Verhalten aus und leitet daraus Voraussagen über zukünftiges Verhalten ab. Zur Erklärung von Verhalten werden so wenig Vermutungen über innere mentale Vorgänge und Entitäten herangezogen wie möglich . Siehe auch Mentalismus, Verhalten, Bewusstsein.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 204ff
Behaviorismus/Tugendhat: Gleichartigkeit nur durch Verhalten identifizierbar (auch für einen selbst) - kommt ohne Vorstellungen aus - daher auch ohne Ähnlichkeit - Behaviorismus: keine (abstrakten) Begriffe - Introspektion: nichtsinnliche Vorstellung von Gleichartigkeit, abstrakte Begriffe (Konzeptualismus) (BehaviorismusVs). - VsIntrospektion: die Introspektion findet die Begriffe auch nicht vor, sie postuliert sie nur.
I 215f
Sprache/Behaviorismus/Tugendhat: Zweck grundlegend, reine Signalsprache, Umstände wichtig (TugendhatVsUmstände zur Erklärung von Bedeutung) - "Konditionalregeln": Verwendung nach den Umständen, TugendhatVs - Behaviorismus: hat keinen Platz für Aussagesätze.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat
> Gegenargumente zu Behaviorismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.06.2017