Philosophie Lexikon der Argumente

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Beschreibung: Sprachliche Form, in der Gegenständen Attribute aufgrund von Wahrnehmungen zugeschrieben werden.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 15
Unterschied Abbildung/Beschreibung/Goodman: die Versionen, die Abbildungen sind und nicht Beschreibungen, haben keinen Wahrheitswert (wahr/falsch gibt es nur bei Aussagen). Abbildungen lassen sich nicht durch Konjunktionen verknüpfen.
I 23
Die Einförmigkeit der Natur, über die wir staunen oder die Unzuverlässigkeit die wir beklagen, gehört zu einer Welt, die wir selber geschaffen haben.
III 213
Beschreibungen/Goodman: unterscheiden sich nicht dadurch von Abbildungen, dass sie willkürlicher sind, sondern dass sie eher zu artikulierten als zu dichten Schemata gehören (dicht: z.B. reelle Zahlen, artikuliert/Goodman: das Gegenteil von dicht).
IV 128
Beschreibungsabhängigkeit/Goodman: Bsp Nehmen wir die Bewegungen des Mondes. Rotiert er oder rotiert er nicht? Nun, ja und nein. Zu sagen, "etwas bewegt sich relativ zu etwas anderem" heißt nicht, dass man ihm überhaupt eine Bewegung zuschreibt. (> Bewegung, > Relativität)
IV 128
Wenn ich sage, dass verschiedene Seiten des Mondes der Sonne zu verschiedenen Zeiten zugekehrt sind, ist das keine Aussagen über Bewegung, Stillstand, Rotation. Bewegung verschwindet aus der Sphäre der Tatsachen. Wir erzeugen Rotation oder Stillstehen des Mondes.
IV 129f
Tatsache/Goodman: Alle Tatsachen drohen, sich in Konvention aufzulösen, alle Natur in Kunstgriffe.

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017