Philosophie Lexikon der Argumente

 
Bestätigung: erfolgreiche Überprüfung einer Vermutung durch Beobachtung oder theoretische Erwägungen, die letztlich in Beobachtungen fundiert sind.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bubner I 125
Bestätigung/Hempel/Wissenschaftstheorie/Bubner: Verhältnis der logischen Inklusion von Sätzen. Damit umgeht er ein entscheidendes Problem der Induktion.
Sowohl hypothetisch geltende Gesetze oder Allaussagen, als auch Einzelaussagen aus Beobachtung sind als Sätze Gegenstand logischer Betrachtung.
Formale Regeln der Ableitung
Rehabilitierung der Deduktion.
Mit P.Oppenheim: D N Modell: deduktivnomologische Erklärung: wissenschaftliche Erklärung als logische Operation mit Sätzen, Subsumtion von Sätzen unter Sätze, Das Explanandum wird subsumiert unter Erklärungsgründe(Explanas).
Das Explanans zerfällt in Antezedensbedingungen (C1,C2,...Ck), die ein Ereignis beschreiben, und allgemeine Gesetzesaussagen (L1.L2...Lr).

I 127
Deduktionsschema/Hempel:

C1,C2,...Ck
L1,L2,....Lr
E (Beschreibung des Phänomens)
Die Gesetze fallen also unter die Prämissen. (Einzige wesentliche Neuerung VsAristoteles).

GoodmanVsHempel: gesetzesartige Aussagen statt Gesetze!
Induktion: das "neue Rätsel der Induktion" betrifft nicht die Bestätigung sondern die ursprüngliche Bildung von Hypothesen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
C.G. Hempel
I Hempel Zur Wahrheitstheorie des logischen Positivismus aus Wahrheitsheorien Hrsg. Skirbekk Frankfurt/M 1996

II Hempel Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums aus Sinnreich (Hg) Philosophie der idealen Sprache, München 1982

II (b) Hempel Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung (1951) aus Sinnreich (Hg) Philosophie der idealen Sprache, München 1982

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.09.2017