Philosophie Lexikon der Argumente

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Bewusstsein, Philosophie: Das Erleben von Unterschieden zusammen mit einem Wissen über Alternativen im Gegensatz zu rein automatischen Reaktionen. Siehe auch Intentionalität, Identitätstheorie, Fremdpsychisches, Selbstbewusstsein.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 112
Bewusstsein/Chisholm: alle meine Meinungen sind direkte Zuschreibungen - ich bin der Gegenstand dieser Zuschreibungen, aber nicht ihr Inhalt - ich/ChisholmVsDescartes: keine gewissen Propositionen über sich selbst - Existenz auch nicht Eigenschaft, der ich mir gewiss bin - Bewusstsein durch selbstpräsentierende Eigenschaft definiert - kein direkter Zugang.
I 130
Bewusstsein/Einheit/Chisholm: eine Person, die gewahr wird, dass sie etwas sieht und die gewahr wird, dass sie etwas hört, wird auch gewahr, dass sie etwas sieht und hört - Auslagerung/Erwähnung/Gebrauch - Chisholm: es ist aber nicht sicher, dass das Bewusstsein dasselbe ist.
I 133
Selbstbewusstsein: geht über direkte Zuschreibung hinaus: Subjekt muss wissen, dass die Eigenschaft ihm selbst zugeschrieben werden.
I 131f
Bewusstsein/Einheit/Kant: das Subjekt braucht die Vorstellungen nicht zu vereinigen, es muss es aber können - Selbstbewusstsein: a) direkte Zuschreibung einer Eigenschaft , b) weitergehend: hier muss das Subjekt auch wissen, dass es selbst das Objekt der direkten Zuschreibung ist - Richtigkeit ergibt sich aus Betrachtung, viele Menschen betrachten niemals.
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 193 ff
Zwei-Aspekte-Lehre/Fechner: Personen haben innere (geistige) und äußere Aspekte (nicht zwei Seiten einer Medaille)- verschieden nur nach Standpunkt! (keine Identitätstheorie) - beiden muss kein Wesen unterlegt werden - VsFechner: nur interessant, wenn mit dem "Innerem" noch ein weiterer Sinn verbunden werden kann - Fechner: Wesen monistisch - aber auch: FechnerVsMonismus: hat nur Sinn, wenn Welt auch einheitlich empfunden wird - als Selbst-Erscheinung ist alles letztlich Geist.
II 198f
FeiglVsFechner: alle seine Bsp sind im Grunde solche für Äußeres! (hat Fechner selbst auch gesehen) - auch das Innere des Körpers ist körperlich - damit besteht der entscheidende Unterschied gar nicht - Fechner: letztlich nur metaphorisch.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.10.2017