Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Bezug, Referenz: in der Philosophie Relation eines sprachlichen Ausdrucks oder einer Handlung zu einem realen Gegenstand. Referenz setzt die Existenz dieses Gegenstands voraus. Ein Ausdruck, dem kein Gegenstand entspricht, hat keine Referenz, kann aber eine Bedeutung haben. Siehe auch Einhorn-Beispiel, Pegasus-Beispiel, Sinn, Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Meg I 297
laut Hungerland,
Strawson: Referenzregeln - Regeln der Präsupposition von Ausdrücken wie Bsp "der Präsident der USA ist ...Jahre alt".
Meg I 297
Strawson: Lügen kein korrekter Sprachgebrauch.
Meg I 310f
Referenzregeln/Strawson:
1.Auf etwas Bezug nehmen besteht nicht darin, daß man sagt daß man "auf etwas Bezug nehme".
2.Das Ding muß in einem bestimmten Verhältnis zum Sprecher stehen.
3. Die korrekte Referenz ist nicht in dem Sinn Teil der Äußerung, wie eine korrekte Beschreibung Teil dessen ist, was mit der Äußerung behauptet wird.
Bsp "Dieser ist schwarz und jener ist weiß". Hier ist der Umstand, daß "dieser" näher bei mir ist als "jener" nicht Teil der Aussage!, nicht Teil dessen, was ich über die beiden Gegenstände gesagt habe!

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

> Gegenargumente gegen Strawson



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017