Philosophie Lexikon der Argumente

 
Bivalenz, Zweiwertigkeit: die Aufteilung bei der Bewertung von Aussagen auf zwei mögliche Werte "wahr" und "falsch". Dagegen mehrwertige Logik kennt drei bis unendlich viele Werte

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Berka I 31f
Bivalenz/logische Form/Peirce: die Tatsache, dass der Satz x entweder wahr oder falsch ist, wird so geschrieben: (x - f)(w - x) = 0 - Ausführung/(s): a) x = w : (1 - 0)(1 - 1) = 0 - b) x = f: (0 - 0)(0 - 0) = 0 - I 32 daher bedeutet (x - f)(w - y) = 0 dass entweder x falsch oder y wahr ist. - Das ist dasselbe wie "wenn x wahr ist, ist y wahr". - ((s) Das entspricht der Äquivalenz: immer gleicher Wahrheitswert, wegen 1. vorausgesetzter Bivalenz - 2. ausschließendem oder.
Bivalenz/(s) koppelt x und y aneinander, ohne inhaltliche Bestimmung, nur weil bloß ein anderer Wahrheitswert übrig bleibt, der damit bestimmt ist.) - (>Äquivalenz).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Peir I
Ch. S. Peirce
Philosophical Writings 2011

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Peirce
> Gegenargumente zu Bivalenz

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017