Philosophie Lexikon der Argumente

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Kausalität: die Relation zwischen zwei (getrennten) Entitäten, wobei eine Zustandsveränderung der einen Entität bewirkt, dass der Zustand der anderen Entität sich ändert. Heutzutage wird angenommen, dass eine Energieübertragung entscheidend dafür ist, dass man von einem Kausalzusammenhang sprechen kann.
D. Hume leugnete als erster konsequent die Beobachtbarkeit von Ursache und Wirkung. (David Hume Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Hamburg 1993, S. 95).


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Corr I 446
Kausalität/Selbstbestimmungstheorie/SDT/Deci/Ryan: Die Theorie schlägt vor, dass, wenn Menschen Aktivitäten unternehmen, um greifbare Belohnungen zu erhalten, ihr Verhalten tendenziell von den Belohnungen abhängig wird, so dass sie den Ort der Kausalität wahrnehmen (De Charms 1968(1); Heider 1958(2)), um von innen nach außen zu wechseln. Sie fühlen sich kontrollierter, ihr Bedürfnis nach Autonomie wird dadurch vereitelt, und ihre eigentliche Motivation wird untergraben. Die Theorie besagt, dass der steuernde Aspekt dieses externen Ereignisses für die Menschen von Bedeutung ist, und genau das ist es, was die Veränderung des wahrgenommenen Ortes der Kausalität und die Abnahme der intrinsischen Motivation einleitet. >Motivation/Deci/Ryan, >Regulation/Deci/Ryan, >Selbstbestimmungstheorie/Deci/Ryan.



1. De Charms, R. 1968. Personal causation: the internal affective determinants of behaviour. New York: Academic Press
2. Heider, F. 1958. The psychology of interpersonal relations. New York: Wiley



Edward L. Deci and Richard M. Ryan, „Self-determination theory: a consideration of human motivational universals“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Ryan, Richard M.

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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