Philosophie Lexikon der Argumente

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Cartesianismus: (geht auf René Descartes zurück) die These, das wir zwischen ausgedehnten Gegebenheiten (Körpern, Materie, res extensa) und nichtausgedehnten Gegebenheiten (Geist, Seele) unterscheiden müssen. Siehe auch Dualismus.
 
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VI 165
Geist/DavidsonVsCartesianismus/Rorty: der Geist sollte eine letzte Quelle der Belege enthalten, deren Beschaffenheit restlos angegeben werden kann, ohne auf das Bezug zu nehmen, wofür sie Belege sind! Dieser Geist sollte seinen eigenen Inhalt kennen, ohne sonst etwas in der Welt zu kennen.
Dann wäre der Geist sein eigener Aufenthaltsort - Bewegungsfreiheit, unabhängig von der Umwelt.(> Husserl). (DavidsonVs, RortyVs).
Aber niemand würde behaupten, das Gehirn wäre sein eigener Aufenthaltsort!
Gehirn/Gehirne im Tank/GIT/Davidson/Rorty: das Gehirn kann überhaupt nicht den Kontaktzur Außenwelt verlieren. Es ist ohne Belang, ob es ein Gehirn im Tank ist! Das gilt auch für den Geist: er muss immer mit etwas verbunden sein. Das kann auch durch eine mentalistische Neubeschreibung nicht negiert werden.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Davidson
> Gegenargumente zu Cartesianismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017