Philosophie Lexikon der Argumente

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Chinese Room: Gedankenexperiment von J.R. Searle in einem abgeschlossenen Raum sitzt ein Mensch, der kein Chinesisch versteht und übersetzt Zettel mit chinesischen Texten, die unter der Tür durchgeschoben werden, nach einem Buch mit Anweisungen ins Englische. Die Diskussion geht darum, ob man das System als Ganzes als verstehend beschreiben kann.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 353f
Chinese Room/PoundstoneVsSearle: manche Autoren: ein Buch "Was Sie tun sollten, wenn ein chinesischer Zettel unter der Tür durch geschoben wird": Das kann es nicht geben, es müsste alle Bibliotheken umfassen. - ((s) Weil es kein Wörterbuch wäre, sondern ein Antwortenbuch).
Searle: These: semantisches Verständnis ist unabdingbar für Bewusstsein.
PoundstoneVsSearle: auch ohne zu wissen, was Zahlen sind (weil man am ersten Schultag gefehlt hat), kann man rechnen. - Wir alle wissen nicht, was Zahlen sind.
I 357
"System-Antwort": der Mensch kann nicht Chinesisch, aber das System als Ganzes.
I 365
Man muss die Ebenen Buch/Benutzer trennen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
W. Poundstone
I W. Poundstone Im Labyrinth des Denkens, Reinbek 1995

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.10.2017