Philosophie Lexikon der Argumente

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IV 143/44
Die Analogie zum Computermodell ist ambig, weil sie eine referentielle und eine computermäßige Interpretation besitzt. (Die Simulationen). Gemäß letzteren definiert sie eine Folge von Zuständen des Computers, die erstere versetzt den Wissenschaftler in die Lage, sie als eine Repräsentation von physischen Zuständen oder physikalische Realität zu interpretieren.
IV 144
Der Computer weiß natürlich nichts von der referentiellen Interpretation.
Dementsprechend würden wir nicht wissen, daß eine Computersimulation eine molekulare Interaktion repräsentiert, wenn wir von ihr nur die dem Computer verfügbare Interpretation kennten.
Fragen nach dem Wahrheitswert von Sätzen sind nach der computermäßigen Lesart unangebracht. ((s) Weil dem Computer kein Wissen über die Außenwelt zur Verfügung steht.)
IV 144f
GoodmanVsFodor: Fodors Theorie kann weder erklären, wie wir wissen, was neue Sätze rep, noch, was vertraute rep. Die Rolle des Lexikons hat sich herausgebildet, um anderen Zwecken zu dienen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman
> Gegenargumente zu Computermodell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.07.2017