Philosophie Lexikon der Argumente

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Darstellung: Wiedergabe eines Gegenstands, Ereignisses, Zeichens, Klangs, Vorstellung, Erinnerung usw. Das Darstellungsmedium kann zum selben Bereich gehören (z.B. Zusammenfassung eines Texts) oder zu einem anderen Bereich (Bsp Film über ein historisches Ereignis). Siehe auch Abbildung, Bilder, Reproduktion, Kopie, Medium.
 
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Rorty I 269 ff
Rationalität/Fodor: (laut Rorty): zumindest einige Eigenschaften der Sprache des Denkens müssen in der Sprache des Denkens dargestellt werden, denn das Vermögen, Darstellungen ihrerseits darzustellen, ist vermutlich eine notwendige Bedingung für das Vermögen, Darstellungen auf rationale Weise zu manipulieren.
((s) macht Sprache des Denkens nicht nötig: Selbstbezüglichkeit könnte auch anders realisiert sein. Man müsste nur irgendetwas postulieren, das selbstbezüglich ist.)
Rorty I 269 ff
Fodor: Darstellungen in den Prozessoren sind keine Bilder, sondern Propositionen, in Bezug auf die das Subjekt Einstellungen hat. Soweit sie nicht unter Sellars Kritik des empiristischen Gegebenheitsbegriffs.
Diese Darstellungen sind jedoch nicht notwendigerweise Propositionen, in Beziehung auf die das Subjekt Einstellungen hat. Vielmehr führen die Einstellungen des Objekts zu den Propositionen.
Rorty I 269 ff
DennettVsFodor: zwei Subjekte können durchaus dasselbe glauben, obgleich ihre jeweiligen Prozessoren noch nicht einmal die gleiche Sprache sprechen. Demnach bedarf es keiner Schlüsse von den Propositionen der Prozessoren auf die Propositionen, geht das Subjekt glaubt.
Anders als bei den »Ideen« der empiristischen braucht dem Kausalvorgang keine Schlusskette zu entsprechen, die die Meinungen der Person rechtfertigt.
Mögen Erklärungen ihren privaten Charakter haben, Rechtfertigung jedenfalls ist insofern öffentlich, als Meinungsverschiedenheiten unterschiedlicher Personen auf die Funktionsweise ihrer trickreichen Köpfe weder Bezug nehmen noch Bezug nehmen sollten.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Fodor



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017