Philosophie Lexikon der Argumente

 
Dass-Satz: Teilsatz, der z.B. eine Glaubenseinstellung (propositionale Einstellung) zum Inhalt hat. Diese Einstellung ist intensional, d.h. sie ist nur eingeschränkt objektiv. Für einige Autoren ist der Teilsatz "Dass es regnet" der Name des Satzes "Es regnet".

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 157
Dass-Satz/Field: verlangt keine wörtliche Wiedergabe - Bsp "Dass Schnee weiß ist" kann in jeder Sprache ausgedrückt worden sein - sprach-unabhängig - dann ist eine Sprache (Ms) mit ""p" bedeutet, dass p" ein Spezialfall der Sprache (M) mit " "e" bedeutet " - (wobei e ein subsententialer Ausdruck ist und z.B. "Hund" bedeutet. - D.h. "< >" ist eine formale Darstellung unserer normalen Mittel der Bedeutungszuschreibung. - ((s) Der Ausdruck in spitzen Klammern ist unserer eigener) - Schemabuchstaben: "p" und "e" hier in Bezug auf ein Individuum, also Idiolekt.
II 158
Dann muß "dass p wie ich es jetzt verstehe" keine wörtliche Wiedergabe sein. - Spitze Klammer: es kann sich nicht herausstellen, dass "metakompakt" nicht ‹metakompakt› bedeutet, auch wenn ich nicht genau weiß, was es heißt. - D.h. es hat einen besonderen epistemischen Status: es ist nicht empirisch anzuzweifeln. - Zu sagen dass ein Wort ‹Kaninchen› bedeutet, heißt einfach zu sagen,
II 159
dass es dasselbe bedeutet, wie "Kaninchen" wie ich es im Moment aktual verstehe. - ((s) In der wirklichen Welt, in meinem Idiolekt).
II 160
Spitze Klammern: bei Sätzen können wir statt dessen auch Dass-Sätze nehmen.
II 171
Verstehen: Bsp wenn ich "grug" nicht verstehe, werde ich folgendes nicht akzeptieren: "grug" bedeutet ‹grug› - und selbst wenn ich es akzeptierte, würde es nicht als Glauben zählen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

> Gegenargumente gegen Field

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.09.2017