Philosophie Lexikon der Argumente

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De dicto: Aussagen, die die Beschaffenheit von sprachlichen Ausdrücken und ihre Konsequenzen zum Gegenstand haben, sind de dicto. Begriffe haben z.B. notwendig bestimmte Merkmale, die Eigenschaften von Gegenständen (res) werden dagegen von vielen Autoren als kontingent angesehen. Siehe auch de re, Modalität, Notwendigkeit de re.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 714
de dicto/Brandom: Bsp "Er glaubt von dem aus dieser Baumrinde..." - de re: er glaubt von Chinin..." - Chinin hat mehr inferentielle Verbindungen zu anderen Gehalten - Bsp de re: der Student glaubt von der Zahl 17 163, dass sie ... - (aber er kennt die Zahl gar nicht).
I 965
Überzeugung/Brandom: jede Überzeugung, sei sie stark oder schwach, kann de re oder de dicto zugeschrieben werden.
I 845
de re/Brandom: damit werden Festlegungen eingegangen - de dicto: damit werden Zuschreibungen gemacht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017