Philosophie Lexikon der Argumente

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Deduktion: zwingender Schluss von Prämissen auf eine Konklusion. Vom Allgemeinen auf das Besondere. - Dagegen ist Induktion ein Schluss von besonderen Einzelfällen auf ein Allgemeines.
 
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I 95f
Transzendentale Deduktion/Kant: Anspruch des Verstands, trotz sinnlicher Wahrnehmung rein und unsinnlich zu bleiben - nicht in bloßen Begriffen, sondern in Anschauungsbezug, wie ihn Urteile darstellen, gibt es diesen Anspruch. - Das Transzendentale ist Ersatz für den theoretisch unmöglichen metaphysischen Übergang ins übersinnliche Reich der Zwecke.
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Bubner I 109
Transzendentale Deduktion/Kant/Bubner: wer sie retten will, darf nicht in die Ästhetik flüchten. Kant verfolgt hier die Synthesis in aller Konsequenz bis zum Ursprung (aus der Jurisprudenz) zurück:
vollständige Herleitung von Rechtsansprüchen durch Zurückverfolgen von Legitimationstiteln.
Deduktion/Kant/Bubner: bedeutet also nicht das zwingende Entwickeln von Sätzen aus Sätzen, gemäß dem syllogistischen Vorbild, wie viele Interpreten geglaubt haben.

> Gegenargumente gegen Kant
> Gegenargumente zu Deduktion



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017