Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Definierbarkeit: hier geht es um die Frage, ob die Bedeutungen der sprachlichen Elemente und Symbole einer Aussage in einem gegebenen Rahmen, einer Theorie, einem Modell oder einem System so angegeben werden können, dass diese Elemente und Symbole durch andere Symbole ersetzt werden können. Diese Ersetzbarkeit soll das Verstehen der Bedeutung garantieren. Ist das gegeben, können weitere Symbole (Wörter, Begriffe, Verknüpfungen) erstellt werden, deren Bedeutungen aus den bereits definierten Symbolen verstanden werden können. Damit sind diese neuen Symbole definierbar. Siehe auch Definitionen, Kontextdefinition, implizite Definition, explizite Definition, Modelle, Systeme, Theorien, Fundierung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Berka I 481
Eigenschaften/Klasse/Definierbarkeit/Tarski: eine Eigenschaft E einer Klasse ist nur definierbar, wenn es eine Aussagenfunktion gibt, die E bestimmt. - Dann kann man zeigen, dass es auch weitere Eigenschaften von Klassen gibt: Bsp Leerheit, Enthalten nur eines Elements, zweier Elemente, usw. - (> Mächtigkeit). - Tarski: Problem: das Enthalten unendlich vieler Elemente ist nicht definierbar.
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Skirbekk I 188
Def definierbar/Tarski: ein Gegenstand ist definierbar, wenn es eine Aussagenfunktion gibt, die ihn definiert. - Der Begriff ist rein mathematisch, er drückt eine Eigenschaft (bezeichnet eine Klasse) von mathematischen Gegenständen aus.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tarsk I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

Wah
G. Skirbekk (Hg)
Wahrheitstheorien Frankfurt 1977

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.11.2017