Philosophie Lexikon der Argumente

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Deontologie: Theorien innerhalb der Ethik, die von der intrinsischen Beschaffenheit von Handlungen ausgehen und nicht deren möglichen Konsequenzen berücksichtigen. Daraus werden Pflichten und Verbote abgeleitet. Gegensatz Konsequentialismus. Siehe auch Ethik, Intrinsisches, Handlungen, Moral.
 
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Berka I 173
deontische Modallogik/Erlaubnisprinzip/v.Wright: für irgendeine Handlung gilt: entweder sie selbst oder ihre Negation ist erlaubt - deontische Modalitäten sind extensional
Berka I 173
Deontologie/Tautologie/deontische Modallogik/v.Wright: Problem bei Tautologie: O(A v ~A) bzw. P(A & ~A): wenn es wirklich eine Handlung A gäbe, die so ist, dass P(A & A) eine wahre Aussage ausdrückt, dann wäre jede Handlung erlaubt - wegen des Extensionalitätsprinzips, dass eine Handlung möglicherweise die Anwesenheit einer anderen voraussetzt, z.B. ~A & B. - Wright: >moralischer Nihilismus.
Lösung: Prinzip: (Tautologie): das Tun des Erlaubten kann uns nie verpflichten, das Verbotene zu tun - deontische Modalitäten: haben keine analogen Zusammenhänge mit der Wahrheit und Falschheit (Sachverhalte) wie die alethischen, epistemischen und existentialen Modalitäten: d.h. aus dem Tun oder Unterlassen folgt nichts über den deontischen Status. - >naturalistischer Fehlschluss.

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Wright
> Gegenargumente zu Deontologie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017