Philosophie Lexikon der Argumente

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de re, Philosophie: Aussagen, die sich auf nichtsprachliche Gegenstände beziehen, sind de re. Hier gehen die meisten Autoren davon aus, dass die zugeschriebenen Eigenschaften kontingent sind. Eine Ausnahme bildet der Essentialismus, der Gegenständen teilweise notwendige Eigenschaften zuschreibt. Siehe auch de dicto, Notwendigkeit de re, Modalität, Kontingenz, Essentialismus.
 
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II 247
de dicto: allein die geistigen Gehalte betreffend. - de re: Beziehungen zwischen Personen und Gegenständen - SearleVsQuine,VsPutnam: alle Überzeugungen sind de dicto.
II 271
de re/dicto/SearleVsQuine: ist eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten des Berichts, - intentionale Zustände sind nicht an sich intensional -. das ist eine Verwechslung von log. Eig von Berichten mit den Zuständen selbst - es gibt keine "de re-Einstellungen" - nur indexikalische Ausdrücke (VsKaplan, VsPerry)
IV 182f
de re/de dicto/Searle: nicht zwei verschiedene Überzeugungen - Ralphs Überzeugungen sind in beiden Fällen dieselben - Unterschied: besteht darin, inwieweit der Berichtende sich festlegen will - Ralph kann diesen Unterschied gar nicht zum Ausdruck bringen - die Wahrheitsbedingungen sind dieselben.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu de re



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017