Philosophie Lexikon der Argumente

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Determinismus, Philosophie: die These, dass Ereignisse oder auch Geistzustände aufgrund strikter Gesetze eintreten und daher im Voraus festgelegt sind. Zur Voraussage muss man dann nur noch die Rahmenbedingungen kennen. Dass wir nicht wissen, ob der Determinismus wahr ist, wird zuweilen auf die unvollständige Kenntnis der Rahmenbedingungen zurückgeführt. Siehe auch Indeterminismus, strikte Gesetze, Vorhersage, Wahrscheinlichkeit, Probabilismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 201
Determinismus/Cartwright: deterministische Bewegungen sind kontinuierlich - indeterministische: diskontinuierlich - Cartwright: die vorhandenen Energien entscheiden, ob deterministisch oder indeterministisch. - Damit ist Determinismus eine echte, aber zufällige physikalische Charakteristik.
I 202
Cartwright/Leibowitz: nach Cartwrights Verständnis sind indeterministische Entwicklungen auch natürlich und brauchen daher keine Erklärung. Sie sind keine Störungen und brauchen daher keine Ursachen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Car I
N. Cartwright
How the laws of physics lie Oxford New York 1983

> Gegenargumente gegen Cartwright
> Gegenargumente zu Determinismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017