Philosophie Lexikon der Argumente

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Determinismus, Philosophie: die These, dass Ereignisse oder auch Geistzustände aufgrund strikter Gesetze eintreten und daher im Voraus festgelegt sind. Zur Voraussage muss man dann nur noch die Rahmenbedingungen kennen. Dass wir nicht wissen, ob der Determinismus wahr ist, wird zuweilen auf die unvollständige Kenntnis der Rahmenbedingungen zurückgeführt. Siehe auch Indeterminismus, strikte Gesetze, Vorhersage, Wahrscheinlichkeit, Probabilismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 132
Freiheit/McGinn: es gibt leider ein unkompliziertes Argument, wonach unsere Freiheit eine Illusion sein muss:
entweder, der Determinismus trifft zu, oder er trifft nicht zu.
a) Wenn er zutrifft, kann es nicht der Fall sein, dass wir anders hätten handeln können.
b) Trifft dagegen der Indeterminismus zu, hätten sich die Dinge anders abspielen könne, aber es wäre keine Entscheidung gewesen, sondern alles vom Zufall abhängig. (McGinnVs).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

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> Gegenargumente gegen McGinn
> Gegenargumente zu Determinismus

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 15.12.2017