Philosophie Lexikon der Argumente

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Methode: ein Verfahren, auf das sich Teilnehmer an einer Diskussion oder einem Forschungsvorhaben geeinigt haben. Bei Verstößen gegen eine Methode wird vor allem die Vergleichbarkeit der Ergebnisse angezweifelt, da diese nicht mehr aus einer Menge mit einheitlich definierten Eigenschaften der Elemente stammen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Slater I 29
Methode/Behaviorismus: Nach den heutigen Standards könnte man die Auswirkungen der Konditionierung in einem mehrfachen Basislinien-Umkehrdesign (siehe Kazdin, 2011)(1) und nicht in einer unkontrollierten Einzelfallstudie demonstrieren wollen. >Vs Watson; >Konditionierung/Watson, >Konditionierung/Psychologische Theorien.
Im mehrfachen Basislinien-Umkehrdesign können beispielsweise drei unterschiedlich lange Basislinien (z.B. drei bis fünf Basislinienversuche) verwendet werden, bei denen zunächst die emotionale Reaktion auf die weiße Ratte (>Experiment/Watson) in Abwesenheit des lauten Geräuschs gemessen wird. Darüber hinaus können diese unterschiedlichen Grundlinien auf jeweils drei oder mehr Kinder angewendet werden. Nach den mehreren Grundlinien für jeden der Teilnehmer begann die Konditionierung und die Paarungen des lauten Geräuschs mit der Präsentation der weißen Ratte wurden fortgeführt, bis die Angstreaktion zuverlässig etabliert war. Für jedes Kind kann und dürfte sich die Anzahl der Paarungen aufgrund der "Konditionierbarkeit" der verschiedenen Teilnehmer geändert haben (siehe Craske, 2003)(2). Schließlich wurde die weiße Ratte nach erfolgreicher Konditionierung ohne das laute Geräusch für eine Reihe von Versuchen präsentiert, bis die Angst reduziert oder "gelöscht" wurde (mit den oben genannten Einschränkungen). Dieses Design ist ein extrem leistungsfähiges Design, da es ein A-B-A-Design ist, das mit mehreren Teilnehmern über verschiedene Basislinienintervalle hinweg ausgeführt wird.


1. Kazdin, A. E. (2011). Single-case research designs: Methods for clinical and applied settings (2nd edn). New York: Oxford University Press
2. Craske, M. G. (2003). Origins of phobias and anxiety disorders. Amsterdam: Elsevier Science


Thomas H. Ollendick, Thomas M. Sherman, Peter Muris, and Neville J. King, “Conditioned Emotional Reactions. Beyond Watson and Rayner’s Little Albert”, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Behaviorismus

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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