Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Disquotationalismus: eine Variante der Wahrheitstheorie, die sich an Tarskis Wahrheitsdefinition anlehnt und davon ausgeht, dass die beiden Seiten des W-Schemas aus derselben Sprache stammen müssen, Bsp "Schnee ist weiß" ist wahr genau dann, wenn Schnee weiß ist. Siehe auch Homophonie, homophone Wahrheitsbedingungen, Wahrheitstheorie, Tarski, Behauptbarkeitsbedingungen.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Horwich I 502
Wahrheit/PutnamVsDisquotationalismus: wenn wir nichts über Wahrheit in Begriffen der Behauptbarkeits-Bedingungen sagen, erhalten wir keinen Begriff der objektiven Richtigkeit, der dem Kulturrelativismus zu entgehen erlaubt.

_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

> Gegenargumente gegen Putnam
> Gegenargumente zu Disquotationalismus



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.06.2017