Philosophie Lexikon der Argumente

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Einfachheit, Philosophie: ist nicht definierbar. Bsp man könnte versuchen, die Einfachheit eines Gegenstands dadurch zu definieren, dass der Gegenstand die kürzest mögliche Beschreibung erfordert. Das muss scheitern, weil die in der Beschreibung verwendeten Zeichen ihrerseits auf komplexe Entitäten referieren können. Siehe auch Einheit, Komplexität, Beschreibung, Feinkörnig/grobkörnig.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 295
Einfachheit/Chomsky: die Mathematik hat keinen Begriff der "Leichtigkeit" einer Rechnung - dazu brauchte man ein optimales Rechenverfahren.
I 305
Chomsky bezieht sich auf Auswahl zwischen Grammatiken, nicht zwischen Theorien - Einfachheit der Grammatik wäre empirisch wie eine physikalische Konstante.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cho I
N. Chomsky
Aspekte der Syntaxtheorie Frankfurt 1978

Cho II
N. Chomsky
Language and Mind Cambridge 2006

> Gegenargumente gegen Chomsky
> Gegenargumente zu Einfachheit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.06.2017