Philosophie Lexikon der Argumente

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Einhorn-Beispiel, Philosophie: hier geht es um sprachliche Ausdrücke für nichtexistente Gegenstände und Gebrauchsregeln für diese Ausdrücke. In der Logik geht es um die Frage, ob Sätze, die Ausdrücke für nichtexistente Gegenstände enthalten, wahr, falsch, oder sinnlos sind. Siehe auch Pegasus, Nichtexistenz, Referenz, Wahrheitswert, Wahrheitsbedingungen, Behauptbarkeit, Bedeutung, Sinn.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 119ff
Einhorn/Existenz/Reid/Russell/Prior: was in der Heraldik existiert, ist kein Tier sondern ein Bild.
I 155ff
"über"/Einhorn"/Nichtexistenz/Nichtexistentes: dass ein Satz wirklich über etwas (Existierendes) ist, kann nicht von der Form abhängen, denn die ist dieselbe, wenn der Gegenstand fiktiv ist.
I 166
Einhorn/Ontologie/Existenz/Prior: Lösung: statt komplexem Term "wird als mit Flügeln gedacht": Funktor: "es wird angenommen, dass" - (statt Russells Name-Prädikat-Basis). - Dann sind "von x wird angenommen, dass es Flügel hat" und "Es wird angenommen, dass x Flügel hat" von gleicher Kraft (de re, de dicto). - Wir brauchen keine Zusatzannahme über die Existenz von x, weil beide gar nichts aussagen, wenn es nichts gibt, das x benennt.

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003

> Gegenargumente gegen Prior



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017