Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Eins, Zahl: die Zahl Eins ist in der modernen Logik nicht direkt zu handhaben. Sie muss indirekt eingeführt werden, über Existenzquantifikation ("für mindestens ein x gilt...") und Allquantifikation ("für alle x gilt..."). Zusätzlich braucht man Identität. Siehe auch Definition, Identität, Logik, Elementare Logik, Zahlentheorie, Zahlen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
IV 218
"Ein"/Mittelalter/"existentiell generisch"/Lewis: Bsp ein Schwein ist männlich, eins ist weiblich, dann ist "ein Schwein" gleichzeitig männlich und weiblich. - "Universell generisch": hat nur die Eigenschaften, die jedes x hat. - Also weder männlich noch weiblich...
Lösung/Lewis: Charakter: Menge der Eigenschaften eines Dings. - Generische Schweine können nicht existieren, aber ihre Charaktere wohl - individueller Charakter: maximal kompatible Menge von Eigenschaften, sodass ein Ding alle und nur diese Eigenschaften haben könnte - sonst ist es ein generischer Charakter.
Mates: eliminiert Dinge überhaupt zugunsten von "Bündeln von Eigenschaften". - Dann sind die Extensionen für die Nominalphrase: Charaktere, individuell oder generisch. - Für allgemeine Termini: Mengen individueller Charaktere.
Name/Lewis: ist eine Nominalphrase, die niemals einen generischen Charakter als Extension an irgend einem Index hat.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Lewis
> Gegenargumente zu Eins



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017