Philosophie Lexikon der Argumente

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Einstellungssemantik: Die Einstellungssemantik befasst sich mit Sätzen, die propositionale Einstellungen zuschreiben, wie Bsp Elmar glaubt, dass der Präsident gelogen hat. Siehe auch de re, de dicto, Opazität, Intensionen, Quantifikation, Propositionen, Propositionale Einstellungen, Tautologien, Bekanntschaft, Wahrheitsbedingungen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 64
Einstellungs-SemantikVsMöWe-Semantik/Semantik möglicher Welten/BarwiseVsCresswell: es gibt oft zwei Propositionen, von denen eine von der Person geglaubt wird, die andere aber nicht, aber dennoch beide in denselben möglichen Welt wahr sind - Bsp alle logischen und mathematischen Wahrheiten - aber sie werden nicht alle gewusst, sonst könnte es keinen Fortschritt geben.
I 65
CresswellVs: die Situationen sollen Rollen spielen, die gar nicht gleichzeitig gespielt werden können - Lösung: MöWe-Semantik: die Rollen werden durch Entitäten verschiedener Art gespielt - Lösung: Kontext mit Raum-Zeit-Angabe - falsche Sätze: beschreiben nicht-aktuale Situationen.
I 66
Sätze beschreiben Situationen in einem Kontext. - Der Kontext ist selbst eine Situation, die dem Hörer Zeit, Ort usw. liefert - Interpretation/Barwise: Bedeutung von Sätzen in einem Kontext.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.07.2017