Philosophie Lexikon der Argumente

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Einzelding, Philosophie: hier geht es um Probleme im Zusammenhang mit der Einführung sprachlicher Ausdrücke für Gegenstände, die als Individuen spezifiziert werden können. Einige Autoren zählen auch Eigenschaften zu den Einzeldingen (particulars), soweit sie spezifizierbar sind. Siehe auch Individuation, Objekt, Gegenstand, Ding, Identifikation, Spezifikation, Singulärer Term, Allgemeiner Term, Universalien.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Graeser I 163
Einzeldinge/Strawson: Einzeldinge haben Vorrang in unserem Begriffssystem - Zuschreibbarkeit von Bewusstseinsprädikaten ist notwendige Bedingung für die Zuschreibbarkeit von physischen Prädikaten.
Graeser I 224
Strawson: These Einzeldinge haben Vorrang von Prozessen oder Ereignissen, die wir ohne sie nicht identifizieren könnten -
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Newen/Schrenk I 150
VsStrawson/Newen/Schrenk: warum sollten ausgerechnet Einzeldinge (ED) die fundamentalsten Bezugsobjekte von Subjekttermen sein und nicht etwa Ereignisse? - Strawson: weil Objekte nach einer Zeit wiederzuerkennen sind - seine Argumente sind transzendental.
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Strawson I 35ff
Einzelding/Strawson: solange es von übrigem Wissen isoliert ist, können wir nichts neues über es erfahren
I 51
Einzeldinge/Strawson: gibt es eine Klasse von Einzeldingen von denen alle anderen abhängen? - Vielleicht abhängig: "private Einzeldinge" - grundlegend: Klasse der Personen - Tradition: private Einzeldinge: "Gefühle" grundlegend.
I 52
Principium indivduationis/Strawson: beruht auf Identität von Personen.
I 70
Einzeldinge/Strawson: materielle Körper: grundlegend für die Identifikation - nicht Prozess! StrawsonVsRussell: nicht Biographie anstelle des Namens.
I 72
Beschreibung von Einzeldingen zwingt nicht, Prozess zu erwähnen - wohl aber Identifikationsabhängigkeit von Prozessen von den Einzeldingen an denen sie sich abspielen - weil Dinge Raum beanspruchen, Prozesse nicht immer.
I 175
Einzeldinge/Eigenschaften/Strawson: man kann sich nicht nur auf Einzeldinge identifizierend beziehen - VsTradition: daher Objektcharakter kein Kriterium für Einzeldinge! - I 176 RamseyVs.
I 176
Einzeldinge/Eigenschaften/RamseyVsTradition: daraus, dass zwei Dinge verknüpft sind, folgt nicht, dass sie verschiedenen Charakter haben müssten. - Strawson:> 1. grammatisches Kriterium für die Unterscheidung zwischen Dingen und Tätigkeiten - 2. kategoriales Kriterium.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

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> Gegenargumente gegen Strawson

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.11.2017