Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Empfindung: Fähigkeit zum Feststellen von Unterschieden zwischen eigenen Zuständen im Anschluss an erfolgte Reize. Empfindungen sind grundlegend für Wahrnehmungen und im Gegensatz zu diesen nicht an ein sprachliches Vermögen geknüpft. Siehe auch Sinneswahrnehmung, Wahrnehmung, Sinnesreizung, Sinnesempfindung, Reize, Gefühl, Emotion.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Rorty I 135
Quine: es gibt keine Empfindungen! (Wie die Sonne nicht "aufgeht".)
- - -
Quine V 15ff
Empfindung/Quine: strukturierte Ganzheiten (Gestalten), nicht Bsp Lichtblitze. - VsBerkeley: Tiefe: wird nicht erschlossen. - Wahrnehmung: Gestalt, nicht Reize (>Bewusstsein/Quine). - (Diese fallen unter Rezeption). - Reize: statt Sinnesdaten.
V 17
GestalttheorieVsSinnesdaten-Theorie - QuineVsGestalttheorie: es geht um Zusammenhang mit Rezeptoren, nicht mit Bewusstsein.
V 63
Beobachtung/Quine: Bsp Gesichts Gehörs , Tast Geruchsempfindung.
Pointe: für ihre Rolle als Bestätigung oder auch als semantische Referenzpunkte ist aber entscheidend, dass sie etwas sozial Geteiltes sind.
Problem: zwei Menschen werden sie verschieden beurteilen, teils, weil sie verschiedene Eigenschaften bemerken, teils, weil sie verschiedene Theorien haben.
V 64
Lösung/Quine: man sollte weder von Empfindungen noch von Umweltverhältnissen ((s) Umständen) sprechen, sondern von Sprache ((s) > semantischer Aufstieg).
V 65
Beobachtungssätze/Quine: sind das Eingangstor zur Sprache wie zur Wissenschaft.
Sie sprechen meist nicht über Empfindungen sondern über äußere Dinge.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Q XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Q XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Send Link
> Gegenargumente gegen Quine

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  



Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.09.2018
Impressum   Kontakt   Datenschutzerklärung