Philosophie Lexikon der Argumente

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Epiphänomenalismus, Philosophie des Geistes: Theorien, die den Geist als Nebenwirkung von Gehirnprozessen auffassen, wobei der Geist selbst keine Wirkungen verursacht. Siehe auch Philosophie des Geistes, Supervenienz, Identitätstheorie, Geist, Gehirn, Materialismus, Reduktionismus, Dualismus, Eigenschaftsdualismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 214
Epiphänomenalismus/Bewusstsein : Nun kann ein Lebewesen mit der Fähigkeit, zu denken, nicht umhin, auch an andere Dinge zu denken, als ursprünglich vorgesehen war.
Intelligenz breitet sich aus und erstreckt sich auf Gebiete, wo sie uns keinen Nutzen bringen wird.
McGinnVsEpiphänomenalismus wir sollten die Theorie vom Nebenprodukt viel überraschender finden, als wir es tun und auch als rätselhafter.
Es ist doch wirklich erstaunlich nur durchaus nicht vorhersehbar, dass sich die Vernunft zu den Leistungen imstande erweist, zu denen sie tatsächlich fähig ist.
((s) Die Vernunft macht unser Leben derart kompliziert)...dass es ein Rätsel ist, warum die Gene nicht eine Begrenzung eingebaut haben.
I 216
Nebenprodukt/Epiphänomen/McGinn: um die entsprechende Theorie ernst zu nehmen, müssten wir eine begriffliche oder theoretische Kontinuität zwischen Verständnisproblemen, die das Leben von fliegenden oder schwimmenden Lebewesen oder von Lebewesen in unterirdischen Gängen betreffen und den Problemen unserer Philosophie sehen können.
McGinnVsEpiphänomenalismus: bloß Gefuchtel, so lange nicht gezeigt wird, warum es so sein sollte, dass sich die menschliche Vernunft auch in diese Richtung ausdehnt.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.10.2017