Philosophie Lexikon der Argumente

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Erkenntnistheorie, Philosophie: untersucht die Bedingungen für das Zustandekommen von Wissen und die Grundlagen für Rechtfertigung und Bestätigung. Die Erkenntnistheorie findet ihre Grenze in besonderen Fällen, wo sie nicht erklären kann, dass jemand, der über weniger Information verfügt, richtigere Antworten geben kann. Siehe auch Erkenntnis, Theorien, Wissen, Rechtfertigung, Bestätigung, Verlässlichkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 146
Naturalisierte Erkenntnistheorie/Quine/Brandom: Wissen als Produkt in physikalischen Begriffen formulierbarer Prozesse - wenn Überzeugungen naturalisierbar, dann auch Wissen.
II 147
InternalismusVs: es geht um das Haben von Gründen - VsVs: bei Verlässlichkeit geht es um objektive Wahrscheinlichkeit - BrandomVs: das greift zu kurz um eine vollständig naturalistische Analyse des Wissens zu liefern (Scheunenfassaden).
II 149
Objektive Wahrscheinlichkeit ist nur relativ zu einer Bezugsklasse möglich.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom
> Gegenargumente zu Erkenntnistheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.06.2017