Philosophie Lexikon der Argumente

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Ersatz world, Philosophie: Ausdruck von David Lewis für mögliche Welten, die nur aus Mengen von Sätzen bestehen, im Gegensatz zu (von unserer aktualen Welt abweichenden) Welten, die Lewis als real existierend annimmt. Andere Autoren wie S. A. Kripke gehen im Gegensatz zu D. Lewis davon aus, dass mögliche Welten nicht real existieren. Siehe auch Ersatzismus, Modaler Realismus, Mögliche Welten, Metaphysik, Notwendigkeit, Essentialismus, Teleskoptheorie.
 
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I 226
ersatz Welten" ("ersatz possible worlds", "ersatz worlds", "Ersatzwelten") : bzw. "ersatz individuals". "ersatz-ED": d.h in Stalnakers Redeweise: - "Weisen, wie die Welt sein könnte oder hätte sein können". D.h. maximal determinierte Eigenschaften, die ein Individuum im Universum haben könnte oder gehabt haben könnte - damit kann man Querweltein-Kongruenz definieren - dann sind "Ersatz-Materie-Teilchen" Eigenschaften! - dann sind "kongruent" und "zwischen" Prädikate höherer Stufe, die auf Eigenschaften angewendet werden - wobei xP auch ein Ersatz-Teilchen ist, eins, das in der wirklichen Welt von dem normalen Teilchen x instantiiert wird - x ist ein normales Teilchen, aber das "Ersatz-Teilchen" das ihm entspricht, und über das Conge und Bete definiert sind, ist eine Eigenschaft, eine "Weise wie x sein könnte" und tatsächlich eine Weise, wie x aktual ist - ((s) Ersatz-Individuum: hier nicht ED sondern Eigenschaft, "Weise" (>Lewis)!) - Field: das hilft dem Relationismus ("leerer Raum") aber auch nicht.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017