Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Slater I 132
Schriftspracherwerb/Frith: (Frith 1998)(1): Der Erwerb des alphabetischen Codes ist wie das Einfangen eines Virus: "Dieses Virus infiziert die gesamte Sprachverarbeitung, da nun ganze Worttöne automatisch in Klangkomponenten zerlegt werden. Die Sprache ist nie wieder die gleiche" (S. 1051).
Goswami: Das Erlernen des Alphabets bewirkt grundlegende Veränderungen in der Art und Weise, wie das Gehirn ganze Wortklänge darstellt, obwohl das Alphabet ein visueller Code ist. Ebenso wichtig ist aber auch die Frage, welche Arten von hirnbasierten Repräsentationen für Wortklänge es vor dem Erwerb der Alphabetisierung gibt. Es erscheint plausibel, dass die Art dieser lexikalischen Darstellungen den Erwerb von Alphabetisierung entweder erleichtern oder behindern könnte.



1. Frith, U. (1998). Editorial: Literally changing the brain. Brain, 121, 1051–1052.


Usha Goswami, „Reading and Spelling.Revisiting Bradley and Bryant’s Study“ in: Alan M. Slater & Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Frith I
Chris Frith
Wie unser Gehirn die Welt erschafft Heidelberg 2013

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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