Philosophie Lexikon der Argumente

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Erscheinung, Philosophie: jegliches Wissen, abgesehen von logischen Einsichten, gelangt über die Sinne zu uns. Daher wird angenommen, dass dieses Wissen nicht nur grundsätzlich fehlbar ist, sondern durch die Beschaffenheit der Sinnesorgane mehr oder weniger vorstrukturiert ist, ohne dass diese Struktur notwendig so in der Welt außerhalb der wahrnehmenden Subjekte gegeben sein muss. Das gilt wegen der sprachlichen Vorstrukturierung unseres Zugangs zu uns selbst für das Innenleben der Subjekte. Siehe auch Schein, Wahrheit, Gewissheit, Wissen, Erkenntnis, Erkenntnistheorie, Introspektion, Unkorrigierbarkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 86
Scheinen/Erscheinung/McDowell: dass uns die Dinge in einer gewissen Weise erscheinen ist selbst schon eine Form der aktuellen Operation von begrifflichen Fähigkeiten.
I 168
Erscheinung/Sellars/McDowell: begrifflich (in rationaler Beziehung zu Überzeugungen) - Erfahrung: Folge von Erscheinungen, nicht von Eindrücken.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen McDowell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.07.2017