Philosophie Lexikon der Argumente

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Erwähnung, Philosophie: die Erwähnung von Gegenständen ist von ihrem Gebrauch zu unterscheiden. Diese Unterscheidung ist zuweilen schwierig, wenn innerhalb logischer Formeln Symbole teilweise gebraucht und teilweise erwähnt werden. Einfacher Fall einer Erwähnung von Wörtern oder Sätzen ist das Zitat. Siehe auch Objektsprache, Metasprache, Zitat, Referenz, Vorkommnis.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 74
Erwähnung/Gebrauch/Geach: für jedes x: entweder x ist weiß oder x ist nicht weiß.
Erwähnung: für jedes Objekt x: entweder ist das Prädikat "weiß" oder seine Negation wahr von x.
"wahr-von": ist ein einfacherer Begriff! Daher beginnt Tarski mit ihm: Erfüllung.
"Stellvertreter": bei Gebrauch - Zitat: bei Erwähnung.
Erwähnung: "... seine Negation ist wahr von..". - Negation wird erwähnt - Gebrauch der Negation: "x ist ~F" - ((s) Erwähnung/(s): über die Negation: "sie ist wahr" - ebenso: "hat eine wahre Negation".)
a propos I 84
Erwähnung/Gebrauch/Zitat/Geach/(s) Bsp "ist ein obszöner Ausdruck" ist nicht ein obszöner Ausdruck.
I 195
Metasprache/Erwähnung/Gebrauch/Geach: wenn p und q metasprachliche Variablen sind, dann bedeutet "~p": "die Negation von p" und nicht "es ist nicht der Fall, dass p".
I 202
Erwähnung/Gebrauch/Namen/Satz/Geach: Namen von Ausdrücken werden durch Anführungszeichen gebildet. - Dann haben wir gleichzeitig Erwähnung und Gebrauch. - Erwähnt wird der Ausdruck durch die Kombination seiner selbst mit den Anführungszeichen - gebraucht als Teil eines komplexen Ausdrucks. - Erwähnung/Gebrauch: sind kein Gegensatzpaar.
I 225
Gebrauch/Erwähnung: Bsp eine Klasse oder Zahl wird spezifiziert durch die Erwähnung (nicht Gebrauch) einer Eigenschaft.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

> Gegenargumente gegen Geach



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017