Philosophie Lexikon der Argumente

 
Eselssätze, Eselsssatz, Philosophie: auf Buridan zurückgehende Bezeichnung für logische Probleme, die vorzugsweise, aber nicht wesentlich von Eseln handeln. Ein moderner Eselssatz ist "Geachs Esel" "Wer einen Esel hat, der schlägt ihn." Die formale Logik ist hier zu unflexibel, um die möglichen Grenzfälle abzubilden, die für die Alltagssprache unproblematisch sind. Siehe auch Existenzquantifikation, Allquantifikation, Reichweite, Quantifikation, Quantoren, Klammerung, verzweigte Quantoren.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 686
Geachs Esel/Geach/Brandom: "Jeder Mann, der einen Esel besitzt, schlägt ihn" - Problem: ein Existenzquantor ist auf einen Allquantor relativiert "Ein Esel" auf "jeder". - Anders als das Original ist (x: Mann)(Ey)(y=Esel) (Besitzt(x,y) > Schlägt(x,y)) vereinbar damit, dass ein Esel nicht geschlagen wird. - ..+.. - Wer nicht auf Regeln besteht, kann es so interpretieren: (x)(x Mann)(y)(y Esel)....Bach-Peters-Sätze: Problem: sich kreuzende anaphorische Ketten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017