Philosophie Lexikon der Argumente

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Extensionalität, Philosophie: (auch Extensionalitätsthese, Extensionalitätsprinzip) der Versuch, die Sprache eindeutig zu machen, in dem man jeweils die Menge der bezeichneten Gegenstände als Bedeutung von Wörtern auffasst, oder festzulegen versucht. Siehe auch Extension, Intensionen, Extensionale Sprache, Ambiguität, Propositionale Einstellungen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 499
Extensionalität/Homogenität: ein Kontext ist extensional, wenn die Multiwert-Äquivalenz-Relation nicht feiner einteilen muss als die Designiertheits-Äquivalenz-Relation: (Bsp (s) Äquivalenz von "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün") - daher ist die Beziehung zwischen designierten Inferenzen und der inf Rolle freistehender Sätze nicht homogen. - Es ist nicht hinreichend zu wissen, ob die Sätze richtige Inferenzen sind - (denn Sätze sind gar keine Inferenzen). - Daher brauchen wir eine andere Extensionalität auf der obersten Ebene: ein sententialer Kontext mit eingebetteten Sätze ist extensional im Sinne von bestandteilhomogen gdw. die Substitution von Behauptungen gleicher inferentieller Rolle nie die inferentielle Rolle des enthaltenden Satzes ändert.
I 500
Das ist nicht immer gegeben: Bsp die Rolle des Ausdrucks "S behauptet, dass p" hängt nicht von der Rolle ab, die p für den Sprecher spielt, sondern von der Rolle die er für S spielt.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.10.2017