Philosophie Lexikon der Argumente

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Falsifikation: Experimentelle oder logische Widerlegung einer allgemeinen oder speziellen Aussage. Je nach Art der Aussage gibt es Unterschiede in Bezug darauf, ob ein einziges Gegenbeispiel hinreichend zur Falsifikation ist, oder ein bestimmtes Verhältnis von positiven und negativen Fällen ausschlaggebend ist. Siehe auch Verifikation, Verifikationismus, Bestätigung, Bayesianismus, Wahrscheinlichkeit, Überprüfung, Hypothesen, Theorien.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 122
Falsifikation/Popper: kann immer ad hoc außer Kraft gesetzt werden.
I 123
Empirische wissenschaftliche Methode: besteht gerade im Ausschluss solcher Verfahren - "Humescher Widerspruch": nur Erfahrung ist zulässig, aber eben nicht beweiskräftig.
Lösung/Popper: nicht alle Sätze sind "vollentscheidbar". - Es muss besondere empirische Sätze als Obersätze der falsifizierenden Schlüsse geben.
I 127
Das können aber nicht Protokollsätze sein, diese sind nur psychologisch.
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Stegmüller I 400~
Falsifikation/Popper: muss selbst wiederholbar sein. - Man kann Allsätze in "Es-gibt-nicht"-Sätze umformulieren, um sie zu falsifizieren. - Bsp "Es gibt keine nichtweißen Schwäne".


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Po I
K. Popper
Objektive Erkenntnis Hamburg 1993

> Gegenargumente gegen Popper



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017