Philosophie Lexikon der Argumente

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Farben, Philosophie: Im Zusammenhang mit dem Begriff der Farbe geht es in der Philosophie unter anderem um die Frage, wie individuelle Sinneseindrücke verallgemeinert oder objektiviert werden können. Siehe auch Qualitäten, Qualia, Wahrnehmung, Vertauschte Spektren, Privatsprache.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Gareth Evans
McDowell I 199/200
Farbe/Evans: etwas, das einen Farbton besitzt, ist deswegen noch kein Muster des Farbtons, das dafür sorgt, das alles, was zur Extension des Farbtons gehört, das ist, was sich nicht von ihm unterscheiden lässt.
Problem: es lassen sich Zwischenstufen finden, die jeweils nicht vom einander unterscheidbar sind, aber doch vom ursprünglichen Stück.
So hat das Subjekt den ursprünglichen Begriff verloren, ohne es gemerkt zu haben!
Daher ist das Gedächtnis (Wiedererkennen) hier relativ unsicher.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Evans



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.08.2017