Philosophie Lexikon der Argumente

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"Fido"-Fido-Prinzip, Philosophie: Gilbert Ryles Ausdruck für die irrige Annahme, dass Wörter wie Namen funktionieren und daher etwas bezeichnen müssten. Im Extremfall, dass der typische Hundename Fido für ein Universale wie "Hundheit" stehe. Siehe auch Namen, Kennzeichnung, Universalien, Referenz, Bedeutung.
 
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Re III 32f
RyleVsCarnap: (Rezension von Carnaps Bedeutung und Notwendigkeit): Fehler:"Fido"-Fido-Prinzip: weil der Name »Fido« seine Bedeutung daher erhält, dass er sich auf ein einzelnes Individuum bezieht sind wir versucht anzunehmen, dass andere Wörter auf dieselbe Weise funktionieren.
Russell tappte in seiner Darstellung von Universalien in diese Falle: nach seiner Auffassung bestehen atomare Aussagen aus einer Anzahl von Individuen und einem Universale.
Bsp »Fido ist ein Hund«. Worauf bezieht sich »Hund«? Nach der »Fido«-Fido-Theorie muss es seine Bedeutung daher erhalten, dass es einem einzelnen Ding zugeordnet ist, der Hundheit oder dem Universale Hund.
Re III 32f
Aussage/Russells Aussagen waren von ihm so konzipiert worden, dass sie die Bedeutung von Sätzen ausmachen. Folglich, sagte er, müssen Sie diese generischen Entitäten, Universalien enthalten.
Das ist ein nicht gerechtfertigter Schritt.
"Fido"-Fido-Prinzip: RyleVs: Referenz gleich Bedeutung.
Re III 32ff
"Fido"-Fido-Prinzip: falsche Gleichsetzung von Referenz und Bedeutung: Russell: glaubte fälschlich, Fido sei der Hundheit zugeordnet, Prädikate, Verben und Adjektive bezögen sich auf Universalien.



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017