Philosophie Lexikon der Argumente

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Folgebeziehung: inhaltliche Beziehung zwischen Aussagen im Gegensatz zur formalen Implikation. Siehe auch Konditional.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 124
Folgebeziehung/Wessel: = Implikation (kein Operator, sondern Prädikat) > Paradoxien, weil Inhalt widersprüchlich sein kann, auch wenn Form gültig - Konditional: (Bsp wissenschaftliche Aussage) wäre aus demselben Grund dann falsch (weil der Inhalt keinen Zusammenhang bildet).
I 138
logische Folgebeziehung/Wessel: Aussage über Zusammenhang (zweier Aussagen), nicht über zwei Gegenstände - in den Regeln der Folgebeziehungen dürfen keine semantischen Termini vorkommen - tA: "die Aussage A" (Term oder Name).
I 140
Folgebeziehung/Sinn/Wessel: wenn A I- B, dann nicht nur bezüglich der Wahrheitswert, sondern auch bezüglich des Sinns - aber nicht bloß Behauptung, daß "dem Sinn nach verknüpft" - Sinnzusammenhang durch Vorkommen gleicher Variablen oder "gleiches Material von Termini und Aussagen" garantiert.
I 286
Gebrauch/Erwähnung: logische Folgebeziehung: A I- B: spricht über Aussagen (d.h. gerade nicht inhaltlich) - Konditional: A --> B: spricht inhaltlich darüber, worüber in den Aussagen gesprochen wird (Bsp Strom, Magnetfeld) - Frage/(s): Erwähnung = wenn nicht inhaltlich über Aussagen gesprochen wird? - Gebrauch: = wenn z.B. die Wahrheit festgestellt wird? - aber: "A ist wahr" - heißt gerade nicht "der Strom fließt".

We I
H. Wessel
Logik Berlin 1999

> Gegenargumente gegen Wessel



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017