Philosophie Lexikon der Argumente

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Funktionalismus, Philosophie des Geistes: Die These, dass Geistzustände funktionale Zustände sind, die durch Input und Output beschrieben werden können. Siehe auch Identitätstheorie, Leib-Seele-Problem, Materialismus, Physikalismus Geist/Geistzustand.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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V 67
Multiple Realisierbarkeit: eine Vielfalt von neuronalen Aktivitäten kann ein und denselben mentalen Zustand bewirken. (Bsp Split-Brain: Übernahme der Funktionen durch andere Areale). Das ist ein Problem für die Identitätstheorie und den Materialismus.
V 130
Def Semantischer Funktionalismus/Lewis/Pauen: greift ausschließlich auf alltagssprachliches Verhaltensvokabular zurück.
V 132
Funktionalismus/Lewis/Pauen: VsMultiple Realisierung (sofern die Rollen genau genug bestimmt sind.) - Das unterscheidet ihn von den meisten anderen Funktionalisten.
V 135f
Psychofunktionalismus/Pauen: reagiert auf die Unzulänglichkeiten der Alltagssprache bei der Bestimmung mentaler Zustände -" die funktionale Beschreibung kann bis zum einzelnen Neuron getrieben werden. - Vertreter: Dennett: VsAlltagspsychologie: Problem: Simulation zu erkennen.

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017