Philosophie Lexikon der Argumente

 
Gefühl, Philosophie des Geistes: wird meist mit Beispielen wie Freude, Furcht, Ärger usw. von anderen inneren Zuständen abgegrenzt. Dass Gefühle ausschließlich durch äußere Umstände ausgelöst werden, ist umstritten. Siehe auch Empfindungen, Sinneseindruck, Wahrnehmung, Emotion, Mentaler Zustand, Geist/Geistzustand, >ewusstsein, Reize, Selbstbewusstsein, Introspektion, Fremdpsychisches.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 457
Gefühle/Pinker: These: Gefühle sind Anpassungen, Softwaremodule. - Mit ihrer Hilfe sollen Kopien der Gene reproduziert werden, die sie hervorgerufen haben.
I 499
Gefühle/Erklärung/Trivers: Strategien im Vergeltungsspiel: Zuneigung: richtet sich an jene, die anscheinend zu einem Gegengefallen bereit sind - Wut: schützt davor, betrogen zu werden - Dankbarkeit: berechnet Kosten und Nutzen der ersten Handlung - Mitleid: soll uns Dankbarkeit einbringen - Scham: soll eine Beziehung aufrechterhalten.
I 500
Gefühle: gleichzeitige Evolution von Anreiz, Gefühle nur vorzutäuschen. - Darauf folgt die Evolution der Unterscheidungsfähigkeit. - Gefühle helfen keinem Menschen, aber sie haben seinen Vorfahren geholfen. - ((s) Daraus folgt eine Trennung von Situation und Gefühl.)
I 510
Gefühle/PinkerVsTradition: Gefühle sind kein Relikt aus tierischer Vergangenheit, kein Born der Kreativität, kein Feind des Intellekts. Der Intellekt überträgt den Gefühlen die Kontrolle, sobald die Situation so ist, dass diese als Garanten für seine Angebote, Versprechen und Drohungen fungieren können.
I 522
Kognitive Dissonanz/Pinker: man verringert sie, indem man eine neue Meinung erfindet, um einen inneren Widerspruch aufzulösen. - Bsp so kommt eine langweilige Arbeit einem rückwirkend interessant vor. - Gefühl der Unsicherheit, das aus widersprüchlichen Überzeugungen herrührt.
I 523
PinkerVs: das stimmt nicht, es gibt gar keinen Widerspruch zwischen "Die Arbeit ist langweilig" und "Ich wurde zur Lüge gedrängt". - Aronson: es geht um den Widerspruch mit der Aussage: "Ich bin nett und habe alles unter Kontrolle".


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

> Gegenargumente gegen Pinker

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017